Ein Präparierbesteck Holzetui bzw. Holzkasten sieht sicher etwas edler aus als das Künstleretui mit Reißverschluss, dennoch ist die Auswahl im deutschen Online-Handel etwas begrenzt – für spezielle Ansprüche sollte man sich deshalb vorzugsweise an den Fachhandel vor Ort wenden. Was die Online verfügbaren Sets angeht, möchte ich euch an dieser Stelle eine Übersicht über ein paar ausgewählter Präparierbestecke im Holzkasten an die Hand geben.
Präparierbesteck im Holzetui – Vergleich
Die Tabelle zeigt kurz und übersichtlich die wichtigsten Infos und wird regelmäßig aktualisiert. Detaillierte Infos könnt ihr auf der Produkt-Seite der Händler oder, falls vorhanden, im jeweiligen Review nachlesen.
Präparierbesteck | Instrumente | Instrumente im Detail | Preis / Erhältlich bei |
Studenten Präparierset Holzetui | 9 |
| ebay* |
Präparierbesteck im Holzkasten | 7 4 Wechselklingen |
| Amazon* |
Präparierbesteck im HolzetuiUpdate 02.05.2022: Dieses Set wird nicht mehr angeboten. | 8 10 Wechselklingen |
| DocCheck Shop |
Präparierbesteck im Holzkasten „Hippokrates“ XXLUpdate 02.05.2022: Dieses Set wird nur noch im Etui angeboten. Der Holzkasten ist separat zu erwerben. | 11 6 Wechselklingen |
| Studibedarf.de* |
ClinicCare Präparierbesteck im Holzkasten | 8 10 Wechselklingen |
| ClinicCare |
Präparierbesteck im Holzkasten „Paraceslus“ XLUpdate 02.05.2022: Dieses Set wird nicht mehr angeboten. | 10 |
| Studibedarf.de* |
Vergleich Präparierbestecke im Künstleretui
Präparierbesteck Holzetui – die weltbewegende Frage nach dem Äußeren
Es finden sich auch noch andere Varianten, aber eines steht schon mal fest: Ein Präparierbesteck im Holzkasten ist klassisch, traditionsbewusst und edel im Vergleich zur Idee einer Federtasche – euphemistisch Künstleretui genannt. Das Präparierbesteck Holzetui sieht einfach besser aus und erfüllt damit seinen Hauptzweck: Die anderen vor Neid erblassen lassen. Vorgeblich ungerührt von den Blicken der Kommilitonen, gemessenen Schrittes, mit dem Präparierkasten unterm Arm im Präpsaal einherwandeln – dafür allein lohnt sich der Kauf.
Der Holzkasten ist auch gar nicht so schwer, wie man vielleicht denkt – und liegt bei etwa 300g (plus minus). Abgesehen von dem Staunen der Kommilitonen (resp. Kollegen), gibt es noch zwei rationale, also zweitrangige Gründe sich für ein Präparierbesteck im Holzkasten zu entscheiden:
Hygiene und Geruch.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dass Gewebeteilchen oder Adipocire dort landen, wo sie nichts zu suchen haben. Leider nimmt das samtartige Inlay solche Sachen gerne auf und wird schnell unsauber. Ganz zu schweigen vom Geruch des PräpSaals, der sich eigentlich immer schön festsetzt. Der Holzkasten bietet, auch ohne gelaugt oder lackiert zu sein, allein durch den Schliff der Oberfläche, einen besseren Schutz gegen Gerüche, und lässt sich viel leichter reinigen als so ein Futteral aus Samt.
Die Ferderta.. Künstleretuis bieten den Vorteil, dass man sie in unterschiedlichen Zusammenstellungen der Instrumente kaufen kann, und damit besser auf die unterschiedlichen Anforderungen der Biologie und der Anatomie des Menschen zugeschnitten sind. Und letztlich sind diese Sets auch preiswerter. Für Studenten der Medizin dürfte auch noch ein anderes Kriterium wichtig sein: der DocCheck Shop bietet bei seinem Präparierbesteck Holzetui leider nicht die die Option an, die enthaltenen Instrumente exakt nach den Vorgaben der Universität zusammenzustellen.
Holzkasten Holzetui
- Edle Optik
- Ostentativ durch lautes Klappern
- Prononciert medizinisch
- Etwas teurer
Etui mit Reisverschluss
- praktisch (ala Ferdertasche)
- viele Varianten
- meist kleinerer Preis
- kann fusseln (Auf die Rezensionen achten)
Na schön, ich gebe zu, dass dieser Beitrag nicht ganz ernst gemeint ist. Im Grunde ist es auch zweitrangig und eher eine Frage des Geschmacks, welche Verpackung man für seine Instrumente wählt. Aber ein Präparierbesteck im Holzkasten zu kaufen, finde ich, hat ein bisschen etwas von der Marotte, auf jeden Fall und überall ein Stethoskop um den Hals zu tragen – als Student! Reine Symbolik. Aber es steht jedem frei, das zu kaufen was er will. Und damit beende ich diesen kleinen…ähm Ratgeber. 😉